Auf dem Gelände der ehemaligen Gerberei Pfister in Gümligen, entlang der Bahnlinie Bern-Thun, entstand der Neubau für die Backoffices der Credit Suisse. Das von der Worbstrasse zurückversetzte Bauvolumen erlaubt eine grosszügige Aussenraumgestaltung, welche den Eingangsbereich für Kunden und Mitarbeitende markiert und das gesamte Areal aufwertet.

Die Gestaltung des Baukörpers differenziert klar zwischen Erdgeschoss und darüber liegenden Bürogeschossen. Im Erdgeschoss öffnet sich die Fassade zum allgemein zugänglichen Empfangs- und Wartebereich, einem Auditorium, der Konferenzzone und dem Personalrestaurant mit 170 Sitzplätzen.

In den Obergeschossen befinden sich Arbeitsplätze für rund 900 Mitarbeitende. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze sind moderne, offene «Open Space»-Büros, die sich primär in der südorientierten Raumschicht befinden. Drei Innenhöfe bringen Licht und Luft in die Tiefe des Bürogrundrisses und vermitteln zwischen den Innenräumen und der Umgebung. Pflanzeninstallationen in den Atrien erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre. In der zentralen Raumschicht des Gebäudes liegt die Marktplatzzone mit Servicebereichen, Sitzungszimmern und Aufenthaltszonen. Sie wird durch vier grosszügig mit Zenitallicht versorgte Treppenhäuser gegliedert. Auf der Nordseite befinden sich weitere Einzel- und Grossraumbüros.

Je nach Blickwinkel und Sonneneinfall leuchtet die Fassade im Farbspektrum von weiss bis grün. Zurückversetzte Fensterbänder mit transluszenten Brüstungselementen aus Glas erzeugen ein lebendiges Schattenspiel. 

Auftrag Burckhardt+Partner AG: Projektentwicklung, Generalplanung, Architektur, Ausführung

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