Das Gebäude Biopôle III in Epalinges liegt im Technopark der Biowissenschaften im Norden von Lausanne, in der Nähe einer Haltestelle der M2. Das neue Gebäude bietet über 5’300 m2 Geschossflächen für Spezialunternehmen aus den Biologie- und Medizinbranchen, aber auch für Informatiktechnologien, Ernährungstechnologien sowie Mikro- und Nanotechnologien. Es wurde mit dem Minergie-Label ausgezeichnet und ist für 250 Mitarbeitende dimensioniert.

Von der Integration des Gebäudes in das Areal über sein Volumen und seine Beziehung zu seiner unmittelbaren Umgebung bis zur integrierten Wahl der Bauverfahren und -produkte wurde alles im Hinblick auf grösstmögliche Umweltverträglichkeit konzipiert. Die Ausbildung der Glas/Metall-Fassade und das Beton-Gesims nehmen Bezug auf die bestehenden Gebäude in der unmittelbaren Umgebung und schaffen einen Dialog zwischen Alt und Neu.

Eine der Hauptanforderungen der Bauherrschaft war, eine Fassade zu realisieren, welche einerseits dem Minergie-Standard entspricht und andererseits bei der Inneneinrichtung eine maximale Flexibilität gewährleistet. Die Dreifachverglasung erstreckt sich über die ganze Höhe, um das Tageslicht optimal zu nutzen und von der Aussicht auf den See und den angrenzenden Wald zu profitieren. Es wurden möglichst kompakte Volumen angestrebt und eine bioklimatische Architektur gewählt (Warmwasserbereitung, minimale Klimatisierung, Reduktion des Energiebedarfs für die Klimatisierung).

Der durch einen Generalunternehmer ausgeführte Grundausbau wurde im Januar 2011 fertiggestellt, das heisst 12 Monate nach dem Spatenstich. Das Gebäude ist in drei Flächen zu vier Modulen aufgeteilt. Jedes Modul bietet Platz für einen Forschungs- und einen Verwaltungsraum.

Auftrag Burckhardt+Partner AG: Architektur

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