Das Spitalzentrum Oberwallis umfasst die beiden Standorte Brig und Visp. Im Rahmen der neuen Spitalplanung wurde im Jahre 2014 entschieden, sämtliche medizinischen Leistungen des Spitalzentrums Oberwallis am Standort Brig zu konzentrieren.

Die Baustruktur des Spitals Brig stammt aus den 1970-er Jahren. Insbesondere bei den hochinstallierten Gebäudeteilen steht die nächste zyklische Sanierungs- und Erneuerungsperiode bevor. Im Zusammenhang mit der Spitalzusammenlegung lassen sich diese Erneuerungsmassnahmen gleichzeitig mit der notwendigen Flächenerweiterung realisieren. Mit einem offen ausgeschriebenen Wettbewerb sollte die bauliche Lösung für das künftige Spital Brig gefunden werden.

Der Projektvorschlag «United» von Burckhardt+Partner ging als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervor. Der städtebauliche und architektonische Ansatz des Projekts basiert auf drei Volumen: einem ergänzten und komplett neu organisierten Sockelbau, einem neuen markanten Hochbau sowie dem erneuerten zylindrischen Bettentrakt. Dabei wird trotz massgeblicher Mehrfläche eine aufgeräumte Situation geschaffen, welche auch Freiräume für spätere Entwicklungen bietet. Mit einer grosszügigen Zugangssituation öffnet sich das Spital zur Stadt und schafft weitläufige Aussenräume. Eine offene, übersichtliche Eingangshalle schafft direkte Verbindungen zu den einzelnen Spitalbereichen. Als eine Art «Spitalstrasse» bildet sie die betriebliche Drehscheibe und ermöglicht eine gute, patientenfreundliche Orientierung mit kurzen Wegen.

Optimierte Betriebsabläufe sowie eine kundenfreundliche zeitgemässe Gestaltung und Ausstattung schaffen die Voraussetzungen für das Spital Brig der Zukunft, welches ab 2019 realisiert werden soll.

Auftrag Burckhardt+Partner AG: Architektur