Konzept
Die geplante Überbauung nimmt die städtebaulichen Prinzipien des Ortes auf. Die vorgefundenen Thematiken wie Dichteverteilung, Enge und Weite, Wegführung und Vorplatzbildung werden weiterbearbeitet und neu interpretiert. Ausreichende Belichtung, gesetzliche Abstände zu den Parzellengrenzen und die Privatsphäre bei internen Abständen sind gewährleistet. Ein eigenständiges und kraftvolles Bebauungsmuster entsteht, welches sich mit der Umgebung auseinandersetzt und mit ihr zusammen eine räumliche Einheit bildet.

Die Körnung und die Verteilung der Bauvolumen wird entsprechend der Umgebung und in Anlehnung an die alte Bebauung definiert: Die Randbebauung entlang der Hauptstrasse nimmt die Höhe der Nachbargebäude auf und weist einen dichten, urbanen Charakter auf. Mit dem ansteigenden Gelände nach Südwesten nehmen Dichte, Höhe und Volumen der Gebäude ab. Aus der Gebäudezeile werden Punkte, umgeben von grünem Freiraum.
Die Überbauung erhält mit den abgedrehten Firstlinien einen individuellen, spezifischen Ausdruck. Die unterschiedlichen Gebäudevolumen werden wieder zusammengebunden. Die Gesamtüberbauung ist als neue, zusammengehörige Struktur ablesbar. Das Areal Hübeli erhält damit eine eigene Identität und Wiedererkennbarkeit.

Umgebungsgestaltung
Die Gestaltung der Umgebung orientiert sich am Gefüge des Dorfkerns von Aesch und seiner unmittelbar angrenzenden Grünräume. Die Teilflächen leiten sich aus der Anordnung der einzelnen Gebäude ab. Deren Fluchten sind massgebend für die verschiedenen Freiräume unterschiedlicher Nutzung. Das ansteigende Gelände wird gegen Süden hin mit immer stärker in Erscheinung tretenden, traditionellen Landschaftselementen gestaltet. Das Gesamtareal wird mit zunehmender Raumtiefe weicher und kleinteiliger.