Die Liegenschaften der Nationale Suisse (heute: Helvetia Versicherungen) in Basel erstrecken sich über mehrere Gebäude entlang des Steinengrabens. Die Bürogebäude stammen aus verschiedenen Epochen und weisen unterschiedliche Grundstrukturen auf, die zum Teil bauliche und konzeptuelle Anpassungen der Raumgestaltung erfordern. Zudem beeinflussen verschiedene andere Projekte die unmittelbare und mittelfristige Flächenplanung.

Die Aufgabenstellung der Potenzialanalyse umfasste zunächst eine Zustandsanalyse der Gebäude, eine Bedarfsanalyse mit Belegungsplanung, die Entwicklung von Lösungsvarianten für Grundszenarien und schliesslich eine Machbarkeitsanalyse dieser Grundszenarien inkl. Kosten, Termine und vorgesehene Mietzinsen. Ziel der Potenzialanalyse war die Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsleitung zur Auswahl des weiterzuverfolgenden Grundszenarios.  Aus der Potenzialanalyse ging eine Machbarkeitsstudie für den Umbau und die Sanierung mit dem Ziel hervor, die strategische Raumplanung der Versicehrung mit folgenden Vorgaben umzusetzen: Steigerung der Effizienz, Maximierung der Nutzerflexibilität, Arbeitsplatzverdichtung sowie ein neues Kunstkonzept.

Im Projekt werden diese Vorgaben durch folgende Massnahmen erreicht: neue Büroformen, Hinzufügen von neuen und Aufwertung bestehender Infrastrukturräume, Schaffung von Kommunikationsräumen, ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und flexibles Konzept sowie die von Innen nach Aussen entwickelte Fassade. So ist am Steinengraben, dem «Architektur-Boulevard» zwischen Bahnhof und Rhein, ein hochmodernes Bürogebäude entstanden, das sich selbstbewusst in die heterogene Stadtfassade einfügt.

Auftrag Burckhardt+Partner AG: Architektur